
Německy
Wer ist Swamiji Gyaneshwarpuri:
Der tschechische, hinduistische Yoga-Mönch, Einsiedler, Mystiker,
spirituelle Lehrer in Observanz, Dissident im Naturpark Mährischer
Karst, Studienabbrecher der Archäologie, ehemaliger Höhlenforscher,
Tramp und Geschichtsschreiber an der Wallfahrtskirche des Namens der
Jungfrau Maria in Křtiny, Gelegenheitsdichter und Landschaftsfotograf.Sawmiji Gyaneshwarpuri ist ein untergebene Schüler seiner Heiligkeit
Vishwaguru Paramhana Swamiji Maheshwarananda, Yogi-Meister und Lehrer
des spirituellen Wegs aus Indien, dem er seit dem Jahr 1996 nachfolgt.
Zu dieser Zeit durchlief er eine stürmische spirituelle Transformation
infolge des Erwachens der Kundalini, die am 23. Juli 2021 im Alter von
53 Jahren im Mahaprabhu-Dip-Ashram in Střílky in der Weihe – Sannyasa
Diksha – zum hinduistischen Yoga-Mönch, gipfelte. Swamiji zu werden war
sein langer Wunsch und Ziel seines Lebens. Deshalb fastete er und ging
in die Berge, um zu meditieren. Bis sich sein Wunsch buchstäblich
wundersam durch die Gnade des Swamijis erfüllte. Seitdem verharrt er im
Santosh – im inneren Frieden, alle weltlichen Wünsche haben sich
aufgelöst und er kehrt zurück nach Hause, in das spirituelle Heim, aus
dem wir gekommen sind. Swamiji Gyaneshwarpuri wirkt als einsamer,
schweigender Einsiedler in den Höhlen des Mährischen Karst. Er hatte
das Glück, dass er in der Nähe dieses heiligsten Gebietes in der
Tschechischen Republik, in einem magischen und mystischen Raum geboren
wurde, der in der Vergangenheit von Schamanen und Einsiedlern bewohnt
war, an die er sich entschlossen hat, anzubinden. Er ist kein
Yoga-Lehrer und predigt keinen Hinduismus. Er hat das Recht, den
spirituellen Titel Swamiji (Herr seiner selbst) zu führen und ein
oranges Gewand, die Kleidung der indischen Yogis und Sadhu zu tragen. Er
erhielt damit die höchste Swamiji-Initiation. Er ist kosmopolitischer,
überkonfessioneller Gesinnung und innerer Einstellung, aus diesem Grund
verehrt er auch das Christentum von Jesus, Buddhismus, Taoismus und
weitere Weltreligionen. Er ist historisch der erste hinduistische, hier
in der Tschechischen Republik geweihte Mönch. Er schreibt
Fachpublikationen aus dem Bereich der Speleologie, sakrale Geschichte
und Archäologie und nicht zuletzt seine eigene originale nicht aus
Büchern erlesene Mystik und Philosophie, Gedichte, spirituelle
Erzählungen und Märchen mit spiritueller Lehre. Er folgt in allem der
Kraft der Liebe und schreitet auf dem Weg der Erkenntnis (Jnana-Yoga),
wie aus seinem spirituellen Namen Gyaneshwarpuri (gyana=Jnana), der
übersetzt wird als "Der erkannt hat" hervorgeht. Er ist also ein
innerlicher Jnani, was seiner auf den ersten Blick unverständlichen
Lebensphilosophie eines Einsiedlers entspricht. Seit seiner Geburt ist
er befreit, aber bis jetzt hat er den höchsten Bewusstseinszustand der
Moksha, in der das individuelle "ich" der Zustand des gesamten Kosmos
ist, nicht verwirklicht. Er hat jedoch eine eigene innere Führung und
Verbindung zu Gott, dem göttlichen Selbst. Gott zu verwirklichen und die
Erleuchtung zu erreichen ist sein höchstes und einziges Ziel in diesem
Leben, dem er seine spirituelle Yoga-Sadhana, Meditation in der
Einsamkeit, das Mantra Japa, Wiederholung des göttlichen Namens, Gebete,
Yoga-Asanas, Kriya usw. gemäß dem System Yoga im täglichen Leben nach
Paramhansa Swamiji Maheshwarananda widmet. Gegenwärtig begibt er sich
häufig in einsame und öde Orte in den Bergen und Wäldern. Seit seiner
Kindheit studierte er selbständig die Bibel, sagte aber niemals von
sich, dass er Christ sei. Später studierte er die Bhagavadgita und
weitere heilige indische Schriften. Er hat auch einige buddhistische und
taoistische Heilige Schriften gelesen. Am meisten sprach ihn jedoch die
Weisheit der Swamiji Sivananda aus Rishikesh, Paramhansa Yogananda,
Ramana Maharishi, Chan-Shan, Bhagvan Sri Deep Narayan Mahaprabhuji und
selbstverständlich des Swamiji Maheshwarananda an, in der er die Essenz
seiner geistigen Betrachtungen der Wahrheit aus seinen
Meditationshöhlen und Bergeinsiedeleien erkannte. Er verehrt
gleichzeitig das Ideal der himalayischen indischen Yogis und den
Heiligen Franziskus von Assisi. Er lehrt Yoga nicht öffentlich und als
wirklich echter Jnani, ein Mann der Erkenntnis, nimmt er weder
Yoga-Schüler noch persönliche Schüler an. Gegenwärtig lebt er auf Grund
der Empfehlung des Swamiji mit seiner Mutti in einem kleinen Ashram in
Brno - Bosonohy. Der Einsiedler Gyaneshwarpuri ist jemand, über den man
vor allem schweigen wird, denn er vereinigt die grenzenlose Demut der
Franziskaner-Ordensregeln mit der grenzenlosen Härte des Sri Devpuriji
gegen den Dämon des Egoismus in sich. Das ist, meine Freunde,
Himalaya-Yoga in der Tschechischen Republik.
